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“Rewolutzer”-Stimmung

der gestrige tag hat irgendwas in mir ausgelöst. ich habe über vieles nachgedacht.

quintessenz: ich mache mir zu viele sorgen um mein umfeld, aber niemand macht sich sorgen um mich.

das ist nicht pessimistisch gemeint, sondern eine ganz reale feststellung.

das sorgen um den haushalt und die arbeit ist normal, doch wird es wenig gewürdigt.
das sorgen um meinen bruder wird meist, besonders von ihm, als ablehnend und störend empfunden.
das sorgen um meine vereinsamte oma wird lediglich von ihr honoriert, bei dem rest der familie ernte ich damit nur dessinteressiertes kopfschütteln.
die sorge um die einsamkeit meiner freunde zu weihnachten wage ich bei meiner familie garnicht erst anzusprechen.
die sorge um meine beziehung und die investitionen darin bleiben ungehört und es kommt nichts zurück.
usw. usw.

kurm um, ich tue und mache und kümmere mich und niemand scheint sich dafür zu interessieren. geschweige denn, daß ich mal das gefühl vermittelt bekommte, daß sich auch mal jemand um MICH kümmert.

daher habe ich jetzt den entschluss gefaßt meine akzeptanzgrenze etwas zu verlagern.
selbstverständlich werde ich mich weiterhin um alles kümmern, was mir wichtig erscheint. aber ich werde mich nicht mehr ausnutzen lassen. ich werde mich nicht mehr anpassen, nur weil das andere von mir verlangen und weil es für mich bisher der einfachere weg war.

ich bin ich und das will ich auch zeigen.
wie hat a. gestern so schön gesagt: “ich mag mich selbst so wie ich bin, auch wenn es menschen geben wird, die das als unangenehm empfinden werden!”

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